Newsletter August 2023

Der Newsletter zum Projekt „Mobilität-Leipzig im Wandel“

Rückblick zur Strategieklausur des MoLeWa-Konsortiums

MoLeWa ist ein komplexes Projekt. Zum einen bringen Partner aus unterschiedlichen Zusammenhängen ihre jeweiligen Kompetenzen und Perspektiven ins Projekt ein. Zum anderen widmet sich MoLeWa vielfältigen Arbeitsfeldern rund um das Thema Mobilität. Um diese Komplexität handhabbar zu machen und ein gemeinsames Vorgehen zu organisieren, bedarf es zielgerichteter Abstimmungen und Absprachen.

Genau hierfür traf sich das MoLeWa-Konsortium Ende August zu einer zweitägigen Klausur in der Universität Leipzig. Drei Anliegen standen im Zentrum des Austauschs. Erstens wurde nach gut einem Jahr Projektlaufzeit eine Zwischenbilanz gezogen. Zweitens ging es darum, Synergiepotenziale bei den noch vorgesehenen Workshops, Aktivitäten und Arbeitsfeldern auszuloten. Und drittens wurden die Grundlagen für das MoLeWa-Strategiepapier gelegt, welches das Konsortium in den kommenden drei Monaten erarbeiten wird. Hierzu wurde zunächst ein gemeinsames Verständnis darüber erarbeitet, was diese Strategie leisten kann – und was nicht. Darauf aufbauend wurden, mit Bezug zum kürzlich vorgestellten MoLeWa-Leitbild, die konkreten Inhalte abgesteckt und die Gliederungsstruktur sowie die Zeitschiene für die Erarbeitung festgelegt. Einigkeit herrschte darüber, dass eine Strategie nur dann erfolgreich umgesetzt werden kann, wenn sie auf eine breite Akzeptanz stößt. Diesem Gedanken folgend, werden die Projektpartner im weiteren Prozess Anregungen von verschiedenen Stakeholdern einholen und in die Strategie einfließen lassen.

Mit der Klausur konnten wichtige Leitplanken für die gemeinsame Arbeit des MoLeWa-Konsortiums in den kommenden Monaten gelegt werden. Basierend auf den positiven Erfahrungen soll dieses Format nicht das letzte seiner Art im Projekt gewesen sein.


Erschließung der Potenziale der Leipziger Automobilindustrie: Einblicke in die SWOT-Analyse

Das Team der Universität Leipzig hat in enger Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW eine umfassende Bestandsaufnahme der aktuellen Situation in der MoLeWa-Projektregion durchgeführt. Die Umsetzung erfolgte mittels eines leistungsstarken Instruments: der SWOT-Analyse. Diese Methode ermöglicht es sich tiefgehendmit den Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der regionalen Automobilindustrie zu befassen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse in konkrete Handlungsempfehlungen zu überführen sowie in die Gestaltung der zukünftigen Strategien einfließen zu lassen.

Grundlage für die SWOT-Analyse die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der Projektregion ermittelt, bildet eine umfangreiche Analyse des Innovations(öko)systemes der MoLeWa-Projektregion. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Region insbesondere

• durch die Diversität ihrer Innovationsfelder und Cluster,

• die Kooperationen mit internationalen Partnern,

• ihre Offenheit für Innovationen und eine gute Infrastruktur auszeichnet.

Schwächen der Region wiederum sind u.a.:

• das geringe Maß an Forschung und Entwicklung im Automotive-Bereich,

• wenig regionsspezifische Förderung und

• die Sorge vor Transformation und Beschäftigungsverlusten.

Chancen, die genutzt werden sollten, um die Projektregion weiter zu stärken, sind unter anderem:

• der Ausbau von Innovationsfeldern,

• die Ausweitung von Bildungsangeboten im Automotive-Bereich sowie

• die Förderung der Vernetzung zwischen Akteuren aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Risiken, die im Blick behalten werden sollten, sind z.B.:

• eine potenzielle Abhängigkeit von durch außen gesetzte Trends aufgrund wenig Forschung und Entwicklung

• sowie die Abwanderung von Gründungen, die in der Region entstanden sind.

Zu dieser Einschätzungen kamen die Forscherinnen und Forscher, indem sie alle wichtigen Akteure entlang der automobilen Wertschöpfungskette identifiziert haben und Interaktionen mit Partnern innerhalb und außerhalb der Projektregion aufgezeigt haben. Ebenfalls untersucht wurden die politisch-strukturellen Rahmenbedingungen sowie deren Einfluss auf das Handeln der in der Projektregion ansässigen Akteure.

Eine umfassende Übersicht aller identifizierten Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken können Sie der obenstehenden Grafik entnehmen. Wir möchten in diesem Zuge auch auf das Whitepaper des Lehrstuhls für Innovationsmanagement und Innovationsökonomik der Universität Leipzig verweisen, welches Mitte September veröffentlicht wird. In diesem werden die Durchführung der SWOT-Analyse und die daraus resultierenden Ergebnisse im Detail beschrieben.


Einladung

ACOD Kongress 2023

Sehr geehrte Damen und Herren,

was es bedeutet, auf Krisen zu reagieren, konnten Sie in den letzten Jahren vermutlich mehrfach im eigenen Unternehmen bzw. Forschungseinrichtung erfahren. Die Auswirkungen einer globalen Pandemie, kurzfristige Verschiebungen und Einbrüche von Lieferketten, internationale Sanktionen, Rohstoff- und Energieknappheit mit sprunghaft gestiegenen Preisen und Lieferengpässen sind nur einige der zahllosen Themen, mit denen unsere Industrie konfrontiert war und noch ist. Hinzu kommt, dass die angestrebte Elektromobilität in Deutschland vor der Herausforderung eines notwendigen raschen Ausbaus der Ladeinfrastruktur steht und seit Jahren Arbeits- und Fachkräfte für substanzielle Geschäftsbereiche fehlen. 60 Prozent der ostdeutschen Unternehmen sehen das Halten oder Gewinnen von Arbeitskräften als größte Herausforderung für die Zukunft. Es gibt also einiges zu tun!

Unsere Kernbotschaft des ACOD-Kongresses, den wir erstmals zusammen mit dem Netzwerk OptoNet e.V. durchführen, lautet daher in diesem Jahr:

Gemeinsam den Herausforderungen stellen und sie managen!

PROGRAMM

Denn gerade jetzt gilt es, konkrete Schritte anzustoßen und neue Chancen in den Blick zu nehmen! Die Transformation eröffnet auch die einmalige Möglichkeit, sich deutlich wettbewerbs- und zukunftsfähiger aufzustellen – insbesondere für uns in Ostdeutschland. Deshalb ist es so wichtig, dass Angebote und neue Ansätze auch wirklich einen Mehrwert bieten! Diese können im Austausch mit alten und neuen Partnern entstehen: Hierfür wollen wir vom ACOD und dem OptoNet Ihnen mit diesem zentralen Event der ostdeutschen Automobilindustrie eine interessante und effektive Plattform bieten und würden uns freuen, Sie am 13. September 2023 in Leipzig begrüßen zu dürfen!

Gemeinsam mit 250 Gästen möchten wir in themenspezifischen Sessions – „Flexible Produktion“, „Antriebssysteme / Elektromobilität“, „Der Mensch“ und „Optik“ – sowie einem Start-up Pitch die Trends der Zukunft identifizieren, konkrete Lösungsansätze aufzeigen und diskutieren. Als besonderes Highlight bieten wir Ihnen zudem eine exklusive OEM-Werkleiterrunde, in der Sie die Möglichkeit haben, mit Experten von Volkswagen, Porsche, BMW, Opel und Mercedes-Benz zusammenzukommen. Erhalten Sie einmalige Einblicke in die neuesten Werk- und Produktstrategien, stellen Sie gezielte Fragen und profitieren Sie von wertvollem Wissen und Erfahrungen der Branchenführer

Wir freuen uns auf Sie! Die Anmeldung ist hier möglich.


ACOD Kongress 2023

Sehr geehrte Damen und Herren,

was es bedeutet, auf Krisen zu reagieren, konnten Sie in den letzten Jahren vermutlich mehrfach im eigenen Unternehmen bzw. Forschungseinrichtung erfahren. Die Auswirkungen einer globalen Pandemie, kurzfristige Verschiebungen und Einbrüche von Lieferketten, internationale Sanktionen, Rohstoff- und Energieknappheit mit sprunghaft gestiegenen Preisen und Lieferengpässen sind nur einige der zahllosen Themen, mit denen unsere Industrie konfrontiert war und noch ist. Hinzu kommt, dass die angestrebte Elektromobilität in Deutschland vor der Herausforderung eines notwendigen raschen Ausbaus der Ladeinfrastruktur steht und seit Jahren Arbeits- und Fachkräfte für substanzielle Geschäftsbereiche fehlen. 60 Prozent der ostdeutschen Unternehmen sehen das Halten oder Gewinnen von Arbeitskräften als größte Herausforderung für die Zukunft. Es gibt also einiges zu tun!

Unsere Kernbotschaft des ACOD-Kongresses, den wir erstmals zusammen mit dem Netzwerk OptoNet e.V. durchführen, lautet daher in diesem Jahr:

Gemeinsam den Herausforderungen stellen und sie managen!

PROGRAMM

Denn gerade jetzt gilt es, konkrete Schritte anzustoßen und neue Chancen in den Blick zu nehmen! Die Transformation eröffnet auch die einmalige Möglichkeit, sich deutlich wettbewerbs- und zukunftsfähiger aufzustellen – insbesondere für uns in Ostdeutschland. Deshalb ist es so wichtig, dass Angebote und neue Ansätze auch wirklich einen Mehrwert bieten! Diese können im Austausch mit alten und neuen Partnern entstehen: Hierfür wollen wir vom ACOD und dem OptoNet Ihnen mit diesem zentralen Event der ostdeutschen Automobilindustrie eine interessante und effektive Plattform bieten und würden uns freuen, Sie am 13. September 2023 in Leipzig begrüßen zu dürfen!

Gemeinsam mit 250 Gästen möchten wir in themenspezifischen Sessions – „Flexible Produktion“, „Antriebssysteme / Elektromobilität“, „Der Mensch“ und „Optik“ – sowie einem Start-up Pitch die Trends der Zukunft identifizieren, konkrete Lösungsansätze aufzeigen und diskutieren. Als besonderes Highlight bieten wir Ihnen zudem eine exklusive OEM-Werkleiterrunde, in der Sie die Möglichkeit haben, mit Experten von Volkswagen, Porsche, BMW, Opel und Mercedes-Benz zusammenzukommen. Erhalten Sie einmalige Einblicke in die neuesten Werk- und Produktstrategien, stellen Sie gezielte Fragen und profitieren Sie von wertvollem Wissen und Erfahrungen der Branchenführer

Wir freuen uns auf Sie! Die Anmeldung ist hier möglich.


ZUKUNFT DIGITAL: Zeigen, wie es geht!

Für Geschäftsprozesse sind digitale Lösungen und neue Technologien unverzichtbar.

Der „Erfolgsfaktor IT“ hilft Unternehmen, effizienter, vernetzter und transparenter zu arbeiten. Als Cluster IT wollen wir die Digitalisierung gemeinsam mit unseren Mitgliedern und Partnern vorantreiben. Inwieweit digitale Lösungen die Geschäftswelt in der Praxis bereits transformiert haben, welchen Herausforderungen wir noch mehr ins Auge sehen müssen, welche Innovationen schon bereitstehen und wie sie in der Wirtschaft Anwendung finden – all das beleuchten wir bei:

ZUKUNFT DIGITAL: Zeigen, wie es geht!

Mittwoch, 27. September 2023 im Leipziger KUBUS

Unsere Themen:

1. Wie machen wir’s sicher und richtig

2. Wie werden wir arbeiten und mit wem

3. So wird’s praktisch gemacht! Was wir damit gewinnen

ZUKUNFT DIGITAL richtet sich an Vertreter:innen aus Unternehmen aller Branchen sowie aus Wissenschaft und Politik. Wir begrüßen Geschäftsführer, Personalzuständige, IT-Verantwortliche oder Anwender verschiedenster Ebenen ebenso wie Vertreter:innen von Kommunen und Organisationen oder Akteure aus Forschungseinrichtungen und Wissbegierige in Sachen Zukunftsgestaltung.

Wir erwarten Experten:innen und Entscheider:innen aus der gesamten Bundesrepublik mit Fokus auf Digitalisierung.

Darüber hinaus ist der SÄCHSISCHE IT-SUMMIT 2023 – ins Leben gerufen von den Partnern Cluster IT Mitteldeutschland e.V., Silicon Saxony e.V., SüdWestSachsen Digital e.V., Kreatives Sachsen und IT-Bündnis Chemnitz – ab 14 Uhr Teil von ZUKUNFT DIGITAL. Der IT-SUMMIT beleuchtet die Perspektive „Sachsen 2030 – Zukunft Digital“.

Hier geht es zur Ticketbuchung!


MoLeWa auf der LABOR.A-Konferenz am 27. September 2023

Arbeit wandelt sich. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Geändert hat sich allerdings die Geschwindigkeit des Wandels. Digitalisierung, Klimakrise, demografische Herausforderungen und geopolitische Neuorientierungen setzen erhebliche wirtschaftliche Dynamiken in Gang – mit weitreichenden Konsequenzen für die Arbeitswelt. Um drängende Fragen rund um den Wandel von Arbeit zu diskutieren, hat die Hans-Böckler-Stiftung die Konferenz LABOR.A initiiert. Seit 2018 bietet die Konferenz einmal jährlich eine Austauschplattform für Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Betrieben, Gewerkschaften, Zivilgesellschaft und Politik. Im Zentrum steht die Frage, wie die Transformation der Wirtschaft mit Ansätzen guter Arbeit zusammengebracht werden können.

Gemeinsam mit dem ReTraNetz-BB beteiligt sich MoLeWa an der diesjährigen Konferenz mit einer eigenen Session. Diese trägt den Titel „Transformation als Jobmotor: Nicht weniger Arbeit. Andere Arbeit.“ Hierbei wird eine ostdeutsche Perspektive auf die gegenwärtigen Transformationsprozesse der Fahrzeugindustrie eingenommen. Dabei werden branchenübergreifende (Beschäftigungs-)Chancen und Risiken diskutiert sowie die Rolle von Mitbestimmung im Wandel von Arbeit, Produktion und Wertschöpfung beleuchtet.

Eine Teilnahme ist sowohl in Präsenz (im Café Moskau in Berlin-Mitte) als auch online möglich. Hier geht es zur Anmeldung.


MoLeWa on Tour!

4. Industriedialog Neue Mobilität Sachsen – Transformation durch Vernetzung und Automatisierung

Rückblick auf einen erfolgreichen 4. Industriedialog „Neue Mobilität Sachsen“ 2023!

MoLeWa Mobilität – Leipzig im Wandel & TraWeBa = Transformations-Hub Wertschöpfungskette Batterie waren gemeinsam unterwegs.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden verschiedene Transformationsprojekte präsentiert, die die Dynamik und Vielfalt der sich wandelnden Fahrzeugindustrie und der Mobilitätsbranche verdeutlichen:

Nach einer herzlichen Begrüßung von Babette Böhme, Geschäftsführerin, der Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH, wurde der Industriedialog 2023 von Martin Dulig, dem Staatsminister vom Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, von Petra Peterhänsel, Werkleiterin, BMW Group Werk Leipzig und von Stefan Bratzel, Prof. Dr., Direktor Center of Automotive Management (CAM) eröffnet.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden verschiedene Transformationsprojekte präsentiert, die die Dynamik und Vielfalt der sich wandelnden Fahrzeugindustrie und der Mobilitätsbranche verdeutlichen:

Udo Wehner, Strukturwandel Manager beim AMZ – Netzwerk Automobilzulieferer Sachsen eröffnete die Session zur Transformationesbegleitung, Dr. Jens Katzek, Geschäftsführer ACOD Automotive Cluster Ostdeutschland präsentierte unser Projekt MoLeWa Mobilität – Leipzig im Wandel. Nicole Schröder, Projektleiterin bei ITS mobility stellte das Transformations-Hub MIAMy vor und Björn Krüger, WiMa vom Transformations-Hub TASTE rundete die Transformations-Session ab.

Besonders spannend waren die Beiträge und Diskussion über die Chancen, die sich in der Auto- und Zulieferindustrie sowie in Nachbarbranchen bieten. Dabei wurde deutlich, dass die Veränderungen nicht nur beeinflussen, wie wir uns von A nach B bewegen, sondern auch viele Möglichkeiten für neue Geschäftsideen und innovative Ideen eröffnen.

Die Diskussionen und Erkenntnisse darüber, wie die Technologien den Verkehr nicht nur effizienter, sondern auch sicherer und umweltfreundlicher gestalten können, waren äußerst inspirierend.

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